Häufig gestellte Fragen (FAQ´s)

Im Folgenden möchten wir Fragen beantworten welche im Rahmen der Heizlastberechnung und Auslegung von Haustechnischen Anlagen häufiger vorkommen :

Die Lüftungswärmeverluste werden für die Gebäudeheizlast (Standardheizlast) nur hälftig angerechnet. Die Norm geht davon aus, dass im Haus niemals in allen Räumen gleichzeitig gelüftet wird. Ebenso ist es unwahrscheinlich, dass ein Windzug das gesamte Gebäude mit kalter Luft infiltriert.

Mit der pauschalen Aussage Heizkreise bei Fußbodenheizungen nicht länger als 100 m zu verlegen kann man erstmal nicht viel falsch machen.

Wenn die Fußbodenheizung allerdings mit den Parametern: Bodenbelag, Raumtemperatur, Heizlast, Fläche und Spreizung berechnet wird, sind deutlich größere Längen bei reduziertem Druckverlust möglich.

 

 

 

Kurzgesagt : Bei Parkett oder in den Bädern sind können größere Längen ohne Probleme möglich

Der einzustellende Durchfluss am Heizkörper oder der Fußbodenheizung wird auch hydraulischer Abgleich genannt. Berechnet wird der Durchfluss ausschließlich durch die Raumheizlast und die Spreizung. Die Spreizung stellt die Differenz zwischen Heizwassertemperatur am Eingang und Ausgang des Heizkörpers oder der Fußbodenheizung dar. Umgangssprachlich auch Vorlauf und Rücklauftemperatur genannt.

Dadurch wird sichergestellt, dass der Heizkörper oder die Fußbodenheizung nur so viel Heizleistung abgibt wie der Raum auch benötigt.

 

  • Grundrisse und Schnittzeichnungen des Gebäudes
  • Informationen zum Gebäude und Standort
  • U-Werte der Gebäudebauteile
    • Im Wärmeschutznachweis nach ENEV sind die U-Werte der Aussenhülle bereits angegeben. In diesem Fall sind noch die U-Werte der Innenwände und Decken anzugeben. Haben sie diese nicht zu Hand berechnen wir hierfür 5 € pro Wert (In der Regel sind zwei zusätzliche Werte nötig)
  • Lüftungskonzept oder Auslegung der Lüftungsanlage mit Volumenströmen falls eine Lüftungsanlage verbaut ist

Aufgrund der höheren Raumtemperatur ist die Heizlast in den Bädern höher als in den restlichen Wohnräumen. Zusätzlich gibt es wegen den Badeinrichtungen (Badewanne, Vorbauwänden und Duschen) weniger Fläche für Fußbodenheizung.

Daraus resultiert eine höhere erforderliche Wärmeleistung pro Quadratmeter als im restlichen Haus. Um diesem Umstand gerecht zu werden, muss die Vorlauftemperatur im gesamten Haus angehoben werden. Dies kostet allerdings Effizienz bei Wärmepumpen.

Deshalb sollte in den Bädern zusätzlich Flächen mit Wandheizung belegt werden. Auch elektrische Zusatzheizkörper steigern hier die Effizienz, wenn auch nicht in gleichem maße wie eine wasserführende Wandheizung, die an die Wärmepumpe angeschlossen ist.

Bei Innenräumen mit unterschiedlichen Temperaturen wird Wärme durch die Wände oder Decken übertragen. Um die korrekte Raumheizlast zu berechnen wird deshalb auch die Wärmeübertragung zwischen Bädern oder unbeheizten Räumen zu Wohnräumen betrachtet.

Dies hat zwar keine Auswirkungen auf die Gebäudeheizlast, ist allerdings für die Auslegung der Heizflächen in den jeweiligen Räumen unabdingbar.

Fehlende U-Werte können sie relativ einfach bei Ubakus.de berechnen und uns bei der Beauftragung mitteilen.

Heizlastberechnung