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Heizlastberechnung nach DIN 12831


Die Heizlastberechnung ermittelt raumweise, wie viel Heizleistung Ihr Gebäude an den kältesten Tagen benötigt – das Ingenieurbüro Heckmann erstellt sie nach DIN EN 12831 online, ab 235 € inklusive Wärmepumpen-Dimensionierung. Die Art und Weise, wie die erforderliche Wärmeleistung dem Raum zugeführt wird, ist innerhalb des übergeordneten Berechnungsverfahrens in EN 12831-1 grundsätzlich offen gehalten.

Einen Überblick, welche Informationen für die Heizlastberechnung erforderlich sind, sowie ergänzende Dienstleistungen, die auf einer genauen Heizlastberechnung basieren, finden Sie hier:

➜ nächster Schritt: hydraulischer Abgleich nach Verfahren B – auf Basis Ihrer Heizlastberechnung.

Heizlast, Wärmebedarf oder Heizleistung – wo ist der Unterschied?

Die Heizlast ist eine Leistung in Kilowatt (kW), der Wärmebedarf dagegen eine Jahresmenge in Kilowattstunden pro Jahr (kWh/a) – beides wird oft verwechselt. Für die Dimensionierung von Heizung und Wärmepumpe zählt die Heizlast: Sie sagt, wie viel Leistung im kältesten Moment nötig ist. Eine Wärmebedarfs- oder Verbrauchsschätzung ersetzt die normgerechte Heizlastberechnung nach DIN EN 12831 deshalb nicht.

Die Heizlast eines Raumes setzt sich aus der Transmissionsheizlast (Wärmestrom durch Wärmedurchgang über Umschließungsflächen) und der Lüftungsheizlast (Wärmestrom für die Aufheizung eindringender Außenluft) zusammen.

Falls sie einen Hydraulischen Abgleich nach Verfahren B für KFW oder BAFA Förderung benötigen, erhalten Sie bei der Auslegung der Fußbodenheizung die einzustellenden Durchflüsse kostenlos zusätzlich. Die Bestätigung der Durchführung müssen Sie sich von Ihrem Installationsbetrieb austellen lassen.

Hier können Sie sich eine Beispielheizlastberechnung für ein Einfamilienhaus mit und ohne Lüftungsanlage herunterladen:

Können Sie mit dem Ergebnis der Heizlastberechnung eine geeignete Wärmepumpe auswählen? So einfach ist das leider nicht. Lesen Sie hier, welche Faktoren die tatsächliche Größe der Heizungsanlage beeinflussen: Dimensionierung einer Wärmepumpe.

Beispiel-Anwendung Heizlast

Die perfekt geplante Doppelhaushälfte

Heizlastberechnung für die Wärmepumpe

Hier können Sie nachlesen, mit welchen Maßnahmen Sie die Effizienz der Wärmepumpe noch weiter verbessern können und dadurch dauerhaft Geld sparen.

Häufig gestelle Fragen (FAQ)

Auf unserer FAQ-Seite können Sie die Antworten auf häufig gestellte Fragen nachlesen.

Heizlastberechnung online berechnen lassen – Ablauf

Sie können unsere Dienstleistung über unser Webformular oder unser digital ausfüllbares Erfassungsformular beauftragen.

Welche Unterlagen benötigen wir zur Erstellung einer Heizlastberechnung?

  • Grundrisse und Schnittzeichnungen des Gebäudes
  • Informationen zu Gebäude und Standort
  • U-Werte der Gebäudebauteile
    • Im Wärmeschutznachweis nach ENEV sind die U-Werte der Außenhülle bereits angegeben. In diesem Fall sind zusätzlich noch die U-Werte der Innenwände und Decken anzugeben. Haben Sie diese nicht zur Hand, berechnen wir hierfür 10 € pro Wert. (In der Regel sind zwei bis 3 zusätzliche Werte nötig.)
    • Für Altbauten müssen alle U-Werte in der Regel zusätzlich ermittelt werden. Mehr dazu finden Sie hier: Ermittlung U-Werte
  • Lüftungskonzept oder Auslegung der Lüftungsanlage mit Volumenströmen, falls eine Lüftungsanlage verbaut ist.

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Wir sind starker Partner des Fachhandwerks :

Was kostet eine Heizlastberechnung?

Heizlastberechnung
Einfamilienhaus

235 €

inkl. 19 % MwSt.
Raumweise Heizlastberechnung nach DIN/TS 12831-1:2020-04 (Neue Fassung 2020) für Einfamilienhäuser bis 225 qm.

Wärmepumpe im Altbau

165 €

inkl. 19 % MwSt.
Wir berechnen, ob Ihr bestehendes Heizsystem überhaupt sinnvoll mit einer Wärmepumpe betrieben werden kann.

Heizlastberechnung
Mehrfamilienhaus

Auf Anfrage

Raumweise Heizlastberechnung nach DIN/TS 12831-1:2020-04 (Neue Fassung 2020) für Mehrfamilienhäuser.

Häufige Fragen zur Heizlastberechnung

Was kostet eine Heizlastberechnung?

Eine Heizlastberechnung nach DIN EN 12831 kostet beim Ingenieurbüro Heckmann ab 235 € für ein Einfamilienhaus bis 225 m², inklusive Wärmepumpen-Dimensionierung.

Warum reicht eine überschlägige Berechnung nicht aus?

Viele Heizungsanlagen werden noch immer nach Faustformeln oder überschlägigen Quadratmeterwerten dimensioniert. Das führt häufig zu:

  • überdimensionierten Wärmepumpen

  • unnötig hohen Investitionskosten

  • schlechter Effizienz und häufigem Takten

  • erhöhtem Stromverbrauch

  • verkürzter Lebensdauer der Anlage auf nur 5-7 Jahre im schlimmsten Fall.

Zusätzlich entsteht ein weiterer wichtiger Nachteil:

Ohne Heizlastberechnung und hydraulischen Abgleich ist keine staatliche Förderung möglich.

Förderprogramme wie die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) verlangen eine fachgerechte Auslegung der Heizungsanlage. Dazu gehören insbesondere:

  • eine Heizlastberechnung nach DIN EN 12831

  • ein hydraulischer Abgleich nach VDI 2035 / Verfahren B

Fehlen diese Nachweise, wird die Förderung vollständig abgelehnt werden.

Eine normgerechte Heizlastberechnung stellt daher sicher, dass:

  • die Heizungsanlage korrekt dimensioniert wird

  • die Förderfähigkeit erhalten bleibt

  • die Anlage effizient und langlebig arbeitet.

Ist die Heizlastberechnung Voraussetzung für einen hydraulischen Abgleich?

Ja. Eine raumweise Heizlastberechnung nach DIN EN 12831 ist die Grundlage für den hydraulischen Abgleich nach Verfahren B.

Sie dient als Grundlage für:

  • Bestimmung der Heizkörperleistungen

  • Berechnung der erforderlichen Volumenströme

  • Einstellung der Thermostatventile

  • Dimensionierung von Pumpen und Rohrleitungen

Ohne diese Daten kann der hydraulische Abgleich nur näherungsweise erfolgen.

Welche Informationen müssen für eine normgerechte Heizlastberechnung vorliegen?

Für eine präzise Heizlastberechnung werden insbesondere benötigt:

  • Grundrisse und Gebäudegeometrie

  • Bauteilaufbauten von Außenwänden, Dach und Boden

  • Fensterflächen und Verglasungsarten

  • Nutzung der Räume und Solltemperaturen

  • Standort des Gebäudes

Wenn einzelne Informationen fehlen, können diese anhand typischer Baualtersklassen oder konstruktiver Annahmen normgerecht abgeschätzt werden.